Während wir schweigen, sterben Kurden in Aleppo.
Nimm dir einen Moment. Überfliege nicht. Schau hin, hör zu, es geht um Menschen, Kinder, Familien. Wegsehen ist keine Option
Während wir schweigen, sterben Kurden in Aleppo.
Nimm dir einen Moment. Überfliege nicht. Schau hin, hör zu, es geht um Menschen, Kinder, Familien. Wegsehen ist keine Option
Ich möchte, dass alle, die diesen Beitrag genau in diesem Moment lesen, kurz innehalten. Nicht, um diese Wörter zu überfliegen, sondern um sie wirklich zu Herzen zu nehmen. Um sich bewusst zu machen, wie ernst die Lage ist.
In Aleppo, im Norden Syriens, passiert gerade etwas, das sich niemals wiederholen sollte und doch seit Jahren nicht aufhört. Syrische Truppen haben zwei von Kurden bewohnte Stadtviertel Aleppos angegriffen. 23 Menschen sind dabei ums Leben gekommen (Stand: 11.01.2026), über 100 wurden verletzt, mehr als 150.000 Menschen mussten fliehen.
Wieder einmal.
Wieder einmal werden Kurden vertrieben, angegriffen, unterdrückt und getötet. Es ist eine Endlosschleife. Eine, die sich dreht, weil sie geduldet wird.
Seit Jahrzehnten, nein, seit Jahrhunderten, kämpft das kurdische Volk um Selbstbestimmung, um Würde, um einen eigenen Staat. Und immer wieder werden wir enttäuscht, belogen, instrumentalisiert. Versprechen werden gemacht und gebrochen. Verträge geschlossen und ignoriert. Der Vertrag von Sèvres nach dem Ersten Weltkrieg- sagt euch das noch etwas?
Doch selbst das ist gerade nicht einmal das Kernproblem.
Das eigentliche Problem ist: Menschen sterben. Jetzt. Kinder hungern. Familien verlieren alles. Und die Welt? Sie schaut weg. Schon wieder.
Nicht nur das: Syrische Milizen werden unterstützt unter anderem von der Türkei. Und die Kurden? Die Kinder, die seit Tagen nichts gegessen haben? Die Menschen, die erneut auf der Flucht sind? Für sie scheint kein Platz im globalen Gewissen zu sein.
Trotz all der Vertreibung, trotz des Leids, trotz der unzähligen Versuche, unsere Existenz auszulöschen, haben wir nicht aufgegeben. Wir haben weitergekämpft. Für unsere Rechte. Für unseren Frieden. Für unsere Unabhängigkeit. Für unsere Vorfahren, die bis zum Tod für uns gekämpft haben.
Wir haben uns neue Heimaten in der Türkei, in Syrien, im Iran, im Irak aufgebaut. Und doch werden wir immer wieder angegriffen, immer wieder vertrieben, immer wieder zum Problem erklärt.
Und ich sage es klar: Wer jetzt wegschaut, wer schweigt, wer dieses Thema bewusst ignoriert, macht sich mitschuldig! Denn Menschlichkeit endet nicht an Staatsgrenzen. Zu sagen „Es ist nicht unser Problem“, solange es nicht das eigene Land betrifft, ist feige. Es ist unmenschlich. Und es kotzt mich an.
Was jetzt gebraucht wird, ist Aufmerksamkeit. Solidarität. Haltung. Nein, niemand verlangt Spenden in fünfstelliger Höhe. Aber kleine Dinge. Posts wie dieser, Teilen, Lautsein bewirken mehr, als viele denken.
Wenn du wirklich deine Humanität beweisen willst, dann verbreite Aufmerksamkeit. Es ist Zeit, an der Seite der Kurden zu stehen. Nein, es ist Zeit, sich endlich für die Menschlichkeit zu entscheiden.
메타데이터
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