Mein brennendes Herz
In mir loderte einst ein Feuer, das Berge versetzen konnte. Es überlebte Stürme, Wind, Regen und Schnee. Doch schliesslich schaffte es die…
Mein brennendes Herz
In mir loderte einst ein Feuer, das Berge versetzen konnte. Es überlebte Stürme, Wind, Regen und Schnee. Doch schliesslich schaffte es die Zeit, das Feuer zu bändigen.
Obwohl das Feuer kämpfte und kämpfte, wurde es mit der Zeit müde, müde, sich zu wehren, müde, sich zu regenerieren, müde, alle verletzenden Worte zu vergessen. Das Feuer wurde schwach, und ich möchte weinen und schreien, doch es geht nicht. Denn meine Augen sind müde vom Sehen, mein Mund ist trocken vom Sprechen und meine Ohren sind taub vor Angst. Angst, Dinge zu hören, die mein Feuer weiter in die Knie zwingen.
Denn obwohl das Gesagte an meiner oberflächlichen Hülle abprallt, legen sich die Worte in meinem Inneren wie eine Löschdecke um mein Feuer und ersticken es langsam, aber sicher im Keim.
Das Feuer ist weg, die Erde verbrannt. Das Einzige, was bleibt, ist eine tiefe Narbe, und das ein Leben lang.
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