Vitality zurück an der europäischen Spitze!
Im Europe Open 4 sichert sich Team Vitality den Turniersieg. Im Grand Final schlägt das Team Ninjas in Pyjamas mit 4–0. In den Playoffs…
Vitality zurück an der europäischen Spitze!
Im Europe Open 4 sichert sich Team Vitality den Turniersieg. Im Grand Final schlägt das Team Ninjas in Pyjamas mit 4–0. In den Playoffs bleibt das Team ungeschlagen und sichert sich den ersten Turniersieg in Europa seit fast zwei Jahren.
Mit dem Sieg schiebt sich Vitality vorbei an Karmine Corp und steht nun gemeinsam mit Gentle Mates an der Spitze der europäischen Gesamtpunkte für die Weltmeisterschaft (beide 59). Außerdem hat das Team damit die Nase vorn, um sich für das zweite Major der Saison in Paris zu qualifizieren.
Gruppenphase In Gruppe A konnte sich Vitality denkbar knapp in einer Overtime im fünften Spiel im Upper Bracket qualifizieren. Während der eine französische Gigant es schaffte, scheiterte Karmine Corp am argentinisch-spanischen Roster Synergy, welche sich ihrerseits im fünften Spiel durchsetzen konnten.
Im Lower Bracket konnten sich dann die beiden unterlegenen Teams durchsetzen. Manchester City Esports setzte sich mit 3–1 gegen TRB durch, während Karmine Corp den Major Sieger Gentle Mates mit 3–2 niederrang. Gentle Mates ist damit das einzige Team, das es nach einem Majorsieg nicht nur nicht in die Playoffs, sondern nicht unter die besten vier geschafft hat. Allen anderen Teams war dies zuvor gelungen.
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Wenn man alle Lans, also auch Weltmeisterschaften, mit einbezieht landet Gentle Mates für die verpassten besten Vier immerhin im elitären Kreis von NRG und BDS. Den beiden Weltmeistern gelang der Sprung ins Halbfinale (BDS) und sogar in die Playoffs (NRG) nicht.
In Gruppe B konnte sich neben Ninjas in Pyjamas auch der Inner Sircle im Upper Bracket durchsetzen. Das britische Team mit dem Schweizer Sub schlug dafür Cloud eSport mit 3–2.
Auch in dieser Gruppe konnten sich die unterlegenen Teams im Upper Bracket im Lower Bracket durchsetzen. Cloud eSport und Kaydop Corp konnten ihre beiden Serien jeweils mit 3–2 gewinnen.
Mit Geekay Esports schied auch in dieser Gruppe ein Majorteilnehmer früh aus. Das Team scheiterte erst an Kaydop Corp und im Anschluss an Kalogeras.
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Gesagt werden muss auch, sportlich gesehen war Gruppe A im Vergleich die deutlich schwerere Gruppe. Denn von den besten acht Teams aus dem ersten Split spielten sechs Teams in Gruppe A und kämpften um vier Plätze für die Playoffs.
Die besten Teams mit deutscher Beteiligung waren TRB in Gruppe A und Kalogeras in Gruppe B, beide Teams scheiterten im Lower Bracket in der dritten Serie.
Playoffs Karmine Corp im Lower Bracket bleibt ein ungewohntes Bild und das beim zweiten Turnier in Folge. Das Team eröffnete die Playoffs mit einem 4–0 Sweep gegen Cloud eSport. Die Schweizer Organisation und all ihre Spieler standen damit immerhin erstmalig in unter den besten acht Europas, auch wenn die Reise dort schnell vorbei war.
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Manchester City Esports sah sich Kaydop Corp gegenüber. Während der Name eine Beteiligung des französischen Dreifach-Weltmeisters Alexandre “Kaydop” Courant vermuten lässt, sieht man beim Blick auf das Roster, dass das ein Trugschluss ist. Andrea “Radosin” Radovanović und Mathis “mtzR” und Yanis “Alpha54” Champenois bilden das französische Roster. Während die beiden ersten genannten bereits im ersten Split unter GentleBench gemeinsam spielten, ist es für Yanis “Alpha54” Champenois ein Comeback nach 1,5 Jahren auf die RLCS-Bühne.
Auch bei ManCity gab es zum zweiten Split einen Wechsel. Im Tauschgeschäft verließ Christian Fabricius “TempoH” Mortensen das Team in Richtung Geekay Esports und erhielt im Gegenzug dafür Enzo “Seikoo” Grondein.
Die Serie hatte es in sich, ManCity war bedeutend torhungriger unterwegs und erzielte dreizehn Tore in den sieben Spielen, aber auf der Gegenseite machte Kaydop Corp die wichtigen Tore und sicherte sich damit die engen Spiele. Es ging ins siebente Spiel der Serie und am Ende war es keiner der drei ehemaligen Weltmeister, die die Partie entscheiden konnten, sondern der Engländer Aston “accro” Smith der auf 2:1 stellte und damit den 4–3 Sieg in der Serie für ManCity besiegelte.
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Im Upper Bracket durfte Vitality gegen Inner Sircle spielen. Wie auch für Cloud eSport, war auch für dieses Roster eine solche Platzierung, in diesem Fall unter den sechs besten Teams in Europa eine Neuheit. Doch Vitality spielte stark, allen voran lexis “zen” Bernier, der offensiv (sieben Tore und zwei Assists) wie defensiv (acht Paraden) eine starke Serie spielte und der Faktor war, weshalb Vitality am Ende mit 4–0 rausging. Doch das 4–0 lässt es deutlicher aussehen als die Serie war, jedes Spiel wurde nur mit einem Tor Unterschied gewonnen und in Spiel drei ging es sogar in die Overtime.
Die zweite Serie im Upper Bracket wurde zwischen Ninjas in Pyjamas und Synergy ausgespielt. Vor einem Jahr gabs zum selben Zeitpunkt der Saison bereits dieses Duell, dort jedoch im Lower Bracket. Heute wie damals konnte sich Ninjas in Pyjamas durchsetzen, diesmal jedoch mit 4–1 statt 4–0. Synergy musste also ins Lower Bracket und dort gegen Manchester City ran.
In der anderen Serie musste Inner Sircle gegen Karmine Corp ran. Wieder einmal zeigte der europäische Gigant einem anderen Team seine Grenzen auf. Mit 4–1 und einer Tordifferenz von 17:5 Toren fegte KCorp über Inner Sircle hinweg und ließ keinen Zweifel daran, dass trotz des Lower Brackets Karmine Corp weiterhin eines der besten Teams in Europa ist. Axel “Vatira” Touret war mit Abstand der MVP der Begegnung, er erzielte 13 Torbeteiligungen und neun Paraden im Verlauf der Serie.
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Das Duell Synergy gegen Manchester City gab es zum ersten Mal, auch weil ManCity erst seit Saisonbeginn Teil der RLCS ist. In den ersten drei Spielen der Serie war Aston “accro” Smith an drei von fünf Toren beteiligt für ManCity und auch defensiv der beste Spieler. Die Defensive der Citizens war brutal stark, sodass Synergy trotz 19 Torschüssen bis in Spiel vier auf keinen Treffer kam. Ähnlich stark war in dieser Saison in den europäischen Playoffs bislang nur City selbst, die gegen NOVO Esports im ersten Open der Saison ebenfalls im Viertelfinale drei Partien lang das eigene Tor sauber hielten. Danach folgte der Reverse Sweep und City verpasste das Kick-Off-Weekend und die erste Lan der Saison. Das Blatt wendete sich, City versuchte mit sieben Schüssen viel in der Offensive doch es blieb beim 1:0 Sieg in Spiel vier dank des Treffers von Ivan “Dorito” Ruiz Jiménez. In Spiel fünf ging Synergy dann nach 30 Sekunden in Führung und City schoss wieder wie verrückt aufs Tor. Das Team konnte sich jedoch diesmal belohnen und glich aus und legte doppelt nach. Damit gewann Manchester City Esports die Serie mit 4–1 und zog ins Halbfinale ein.
Im Halbfinale ging es für Karmine Corp gegen Ninjas in Pyjamas. Die Vorzeichen für KCorp hätten kaum besser sein können, in den letzten vier Partien ging das Team als Sieger vom Platz. Außerdem führte der letzte Lower Bracket Run in Europa für das Team zum Turniersieg, auch beim Major performte KCorp besser.
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Allen Vorzeichen zum Trotz führte NIP nach drei Spielen 2–1 in der Serie und hatte auch das 0:3 aus Spiel zwei problemlos überwunden. In den anschließenden beiden Spielen saß KCorp am längeren Hebel und stellte auf 3–2 und Matchpoint für die Blue Wall in der Serie. Logische Folge, der Timeout auf Seiten von NIP, dieser brachte sogleich den Erfolg und Ausgleich zum 3–3. KCorp ihrerseits waren im Zugzwang und nahmen ebenfalls den Timeout. Doch dieser zeigte vor allem auf der Gegenseite bei Ole “oaly.” van Doorn seine Wirkung, der spielte ein starkes siebentes Spiel, war an beiden Toren beteiligt und konnte dadurch die Serie mit 4–3 für NIP entscheiden. Der erste Finalist stand damit fest.
Im zweiten Halbfinale traf Team Vitality auf Manchester City, die Partie gab es bereits in der Gruppe des Turniers, Vitality konnte sich knapp durchsetzen. Doch bereits nach zwei gespielten Spielen in der Serie war klar, Vitality hatte kein Interesse daran es nochmal so knapp zu machen. Mit 2–0 und fünf zu null Toren zwang Vitality ManCity das eigene Spiel auf. ManCity kam nicht nur nicht zum Torerfolg, sondern wurde in der Defensive stark gefordert, 15 Mal schaffte es das Team Vitalitys Angriffe abzuwehren trotzdem hatte das Team keine Antwort auf diese Offensive. Doch ManCity blieb selbstsicher und ging ohne Timeout ins dritte Spiel und wurde dafür mit einem 2:4 bestraft. Damit hieß es 0–3, Timeout und der Rücken zur Wand, Do or Die und ein gut aufgelegter Alexis “zen” Bernier im Gegnerteam.
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Der Timeout brachte Erfolg, ManCity war besser im Spiel drin und spielte nach der 2:1 Führung aggressiv weiter. Doch Vitality kam 16 Sekunden vor Schluss zum 2:2 Ausgleich. Die nutzten das Momentum und die Overtime dominierte wieder Vitality und belohnte sich dafür nach fast zwei Minuten Overtime mit dem 3:2 Siegtreffer, dem Sweep und dem erneuten Einzug in das Finale.
Grand Final Schon vor der Begegnung war klar, eine Durststrecke würde enden. Denn sowohl Ninjas in Pyjamas als auch Vitality hatten zuletzt 2024 im zweiten Split ihr letztes Turnier in der RLCS gewinnen können.
Im ersten Spiel der Serie war Gaspar “stizzy” Rosalen Andres der MVP auf dem Feld und war an allen drei Toren für Vitality beteiligt, außerdem sorgte er bei der Hälfte der Torschüsse von NIP dafür, dass diese nicht den Weg ins Tor fanden.
Was so schon nach einer guten Leistung klingt, wurden von Spiel zu Spiel nur noch besser. Alexis “zen” Bernier steuerte in den folgenden drei Spielen mindestens einen Assist bei und Vitality sorgte dafür, dass Ninjas in Pyjamas gar nicht mehr in die Serie fanden, trotz Timeout nach Spiel drei. Mit insgesamt 4–0 Spielen und 10:1 Toren sprach dieses Grand Final am Ende eine klare Sprache. Vitality war insgesamt als Mannschaft einfach zu gut für NIP, die damit zum zweiten Mal in dieser Saison im Grand Final scheitern.
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Für Vitality ist es der erste Turniersieg in der RLCS 2026. Inklusive der Swiss Stage steht das Team im zweiten Split nun bei einer Spieldifferenz von 27–4 Spielen.
Für Alexis “zen” Bernier ist es der erste Turniersieg seit Mai 2024, trotz dieser langen Durststrecke ist an dieser Stelle erwähnenswert, dass er seit seinem Debüt in der RLCS erst zweimal nicht unter die besten acht gekommen ist. Brisant jedoch, es waren die beiden letzten Weltmeisterschaften. Es ist außerdem der erste Turniererfolg für ihn ohne Yanis “Alpha54” Champenois und Andrea “Radosin” Radovanovi an seiner Seite.
Auch beim weiteren Franzosen im Team, Brice “ExoTiiK” Bigeard, ist der letzte RLCS-Erfolg schon eine Weile her. Im September 2024 gewann er die Weltmeisterschaft mit BDS.
Die kürzeste Durststrecke, wenn man sie überhaupt als solche bezeichnen kann, im Team hat der Spanier Gaspar “stizzy” Rosalen Andres. Im Mai 2025 gewann er mit Dignitas das EU Open 5.
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- 2026-06-12 07:40:50