Kochen lernen mit Paul Jekat: Reis perfekt kochen — so wird er locker und aromatisch
Reis gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. In vielen Küchen ist er eine unverzichtbare Beilage zu Gemüse, Fleisch oder…
Kochen lernen mit Paul Jekat: Reis perfekt kochen — so wird er locker und aromatisch

Kochen lernen mit Paul Jekat: Reis
Reis gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. In vielen Küchen ist er eine unverzichtbare Beilage zu Gemüse, Fleisch oder Fisch. Trotzdem gelingt Reis nicht immer perfekt: Manchmal wird er matschig, klebrig oder bleibt im Kern hart. Mit der richtigen Technik und ein paar einfachen Tipps lässt sich Reis jedoch problemlos locker und aromatisch zubereiten.
Wie viel Wasser braucht Reis?
Das Verhältnis von Reis zu Wasser ist entscheidend für das Ergebnis. Als klassische Faustregel gilt: 1 Teil Reis zu 2 Teilen Wasser
Bei manchen Reissorten kann das Verhältnis leicht variieren. Basmati- und Jasminreis benötigen meist etwas weniger Wasser als Rundkornreis.
Der Reis sollte zunächst mit Wasser aufgekocht werden. Danach reduziert man die Hitze und lässt ihn bei geschlossenem Deckel sanft köcheln.
Sollte man Reis vor dem Kochen waschen?
Ja, das Waschen von Reis ist in vielen Fällen sinnvoll. Beim Waschen wird überschüssige Stärke entfernt, die sonst dazu führen kann, dass der Reis klebrig wird.
Dafür gibt man den Reis in ein Sieb und spült ihn unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar bleibt.
Besonders bei Basmati- und Jasminreis sorgt das Waschen für lockerere Körner.
Warum wird Reis matschig?
Matschiger Reis entsteht meist durch zu viel Wasser oder zu lange Kochzeiten.
Typische Fehler sind:
- zu viel Flüssigkeit
- zu hohe Hitze
- zu häufiges Umrühren
Während der Reis kocht, sollte der Deckel möglichst geschlossen bleiben. So kann der Reis das Wasser gleichmäßig aufnehmen.
Welche Reissorte eignet sich für welches Gericht?
Es gibt viele verschiedene Reissorten, die sich für unterschiedliche Gerichte eignen.
Basmati-Reis Ideal als lockere Beilage zu asiatischen oder indischen Gerichten.
Jasminreis Aromatisch und leicht klebrig, perfekt für viele asiatische Gerichte.
Rundkornreis Besonders stärkehaltig und deshalb geeignet für Risotto oder Milchreis.
Sushi-Reis Sehr klebrig und perfekt für Sushi geeignet.
Kann man Reis auch ohne Reiskocher perfekt kochen?
Ein Reiskocher ist praktisch, aber nicht unbedingt notwendig. Reis lässt sich auch im Topf sehr gut zubereiten.
Die sogenannte Quellmethode ist besonders einfach:
- Reis mit Wasser aufkochen
- Hitze reduzieren
- Mit Deckel etwa 10–15 Minuten quellen lassen
Am Ende sollte das Wasser vollständig aufgenommen sein.
Wie erkennt man, dass Reis fertig ist?
Fertiger Reis ist weich, aber noch leicht bissfest. Die Körner sollten locker voneinander getrennt sein.
Wenn noch Wasser im Topf vorhanden ist, kann man den Reis einfach noch einige Minuten weiter quellen lassen.
Perfekt gekochter Reis ist locker, aromatisch und nicht matschig. Entscheidend sind das richtige Wasserverhältnis, das Waschen des Reises und eine schonende Zubereitung bei niedriger Hitze. Mit etwas Übung gelingt Reis im Topf genauso gut wie im Reiskocher.
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