Wenn Technologie auf Mitgefühl trifft: Wie Japan mithilfe von KI und Transparenz auf „Null…
In Japan befindet sich der Tierschutz derzeit im Wandel.
Wenn Technologie auf Mitgefühl trifft: Wie Japan mithilfe von KI und Transparenz auf „Null Tötungen“ bei Katzen hinarbeitet

In Japan befindet sich der Tierschutz derzeit im Wandel.
Ein Beispiel ist Carelogy Inc., ein Start-up aus Tokio, das die KI-basierte App „CatsMe“ entwickelt hat – eine Anwendung, die Katzenhalter unterstützt und nun auch heimatlose Tiere mit einbezieht.
Ein globales Problem: zu viele Katzen, zu wenig Ressourcen
Wie in vielen Ländern wächst auch in Japan die Zahl der streunenden und vernachlässigten Katzen.
Freiwilligenorganisationen stehen vor der Herausforderung, viele Tiere mit begrenzten Mitteln zu versorgen.
Auch in Deutschland stehen Tierheime unter Druck: Das Tierschutzgesetz (TierSchG) verbietet die Tötung gesunder Tiere, dennoch leiden viele Einrichtungen unter Überbelegung und Finanzierungsengpässen.
Gerade deshalb lohnt sich der Blick nach Japan, wo man versucht, dieses Problem mit technologischer Innovation und sozialem Engagement anzugehen.

Herr Mori, Vertreter von My Friend Cats (links), und Herr Sakioka, Geschäftsführer der Carelogy Co., Ltd. (rechts)
Carelogy und „CatsMe Connect“
Carelogy wurde in Japan durch CatsMe bekannt – eine App, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz Anzeichen von Schmerz bei Katzen erkennt.
Im Jahr 2025 startete das Unternehmen eine Erweiterung: „CatsMe Connect“, eine transparente Spendenplattform, die Nutzer, Gemeinden und Tierschutzorganisationen zusammenbringt.
Das erste Projekt unterstützt die Organisation „My Friend Cat Kakegawa“ in der Präfektur Shizuoka (Bild).
Ziel ist es, Spendenflüsse nachvollziehbar, fair und nachhaltig zu gestalten.
Wie das Modell funktioniert
• 85 % der Spenden gehen direkt an Partnerorganisationen, 15 % decken Verwaltungskosten.
• Alle Partner werden gründlich geprüft.
• Ein Teil der Unternehmensgewinne fließt dauerhaft in das Spendenprogramm.
• Durch die Integration in die CatsMe-App entsteht ein digitales Ökosystem für Transparenz, Analyse und Bewusstseinsbildung.
Warum das auch für Europa relevant ist
Das Projekt zeigt, wie Technologie und Mitgefühl gemeinsam wirken können.
Gerade im DACH-Raum, wo der Tierschutz fest verankert ist, könnten Ansätze wie CatsMe Connect neue Wege für digitale Tierhilfe und Spendenkultur eröffnen.
Blick in die Zukunft
Carelogy plant, künftig mit weiteren Tierheimen und Tierschutzorganisationen – auch international – zusammenzuarbeiten.
Derzeit ist der beste Weg, das Projekt zu unterstützen, die CatsMe-App herunterzuladen und zu nutzen: Sie hilft Katzenbesitzern, die Gesundheit ihrer Tiere zu überwachen, und signalisiert gleichzeitig Unterstützung für das Ziel einer „Null-Tötungs-Gesellschaft“.
👉 Jetzt herunterladen und Ihr Haustier besser verstehen:
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